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Voice in the Wilderness (Stimme in der Wüste)

 

Wir haben ein Ziel: Gott zu verherrlichen und die Menschen auf Jeschua (Jesus) als den Messias Israels und den Retter der Welt (Juden und Nichtjuden) hinzuweisen.

Wir haben zwei Gemeinden und sind sehr evangelistisch.

Wir führen evangelistische Touren in der Altstadt von Jerusalem und der Umgebung durch, ebenso in der judäischen Wüste, in er Negev-Wüste und nach Petra in Jordanien.

Bei diesen Touren haben wir zwischen 5 und 50 Teilnehmern pro Woche. Unsere Touren basieren auf der Bibel und geben den Menschen klar Gottes Botschaft weiter. Am Ende der Tour verteilen wir jeweils Bibeln und andere Schriften. Diese Touren sind kostenlos.

Oft werden wir gefragt, wie die Leute von unseren Touren erfahren. Wir wenden viel Zeit dafür auf, Einladungen in Briefkästen in ganz Jerusalem zu verteilen. Wir kennen auch all die Anschlagbretter, die man kostenlos nutzen kann. 

 

Wer uns bei dieser Arbeit helfen will, ist herzlich willkommen!

 

 

Kontakt:

Voice in the Wilderness

P.O.Box 31699

Jerusalem Israel 91316

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Vor Gott kann man nicht fliehen

Von Pastor Antony Simon

Ich wurde in Manchester, England, geboren. Meine Eltern waren jüdischen Glaubens, und so besuchte ich jüdische Schulen, wo ich schon als Kind von Gott hörte. Die Geschichte von Jona hinterließ bei mir einen besonderen Eindruck: Er versuchte, vor Gott zu fliehen, und musste aber feststellen, dass das unmöglich ist. Genauso erging es mir: Ich spürte Gottes Gegenwart, egal wo ich war. Aber was ich nicht wusste, war, dass Gott heilig ist und die Sünde hasst.

 

Was meint David?

In der Familie feierten wir alle jüdischen Feste wie Passah und Jom Kippur. Wir hielten uns an all die Traditionen, aber ich erlebte Gott nicht. Warum sagte David in Psalm 23,6: „... ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar“?

Einmal fragte ich meinen Vater, was nach dem Tod geschieht, und er meinte, wir würden alle in den Himmel kommen. Das befriedigte meine Neugier über das Leben nach dem Tod. Allerdings wurde ich in den jüdischen Schulen auch nie mit Jesaja 59,2 konfrontiert: „... eure Verschuldungen scheiden euch von eurem Gott, und eure Sünden verbergen sein Angesicht vor euch, dass ihr nicht gehört werdet.“

Gott sagt, dass es ohne Blutvergießen keine Vergebung gibt. „Denn das Blut ist die Entsühnung, weil das Leben in ihm ist“ (3. Mo. 17,11). Rabbiner handeln gegen Gottes Wort, wenn sie als Ersatz gute Werke wie Reue, Wohltätigkeit und Gebete einsetzen. Sogar für den großen Versöhnungstag (Jom Kippur) entstand nach der Zerstörung des Zweiten Tempels eine Tradition, die besagte, besondere Gebete wären ein Ersatz für die Opfer. Ich verstand damals kaum, dass all meine guten Werke niemals Gottes Anforderungen für die Sühnung meiner Schuld genügen können.

 

Gottes verborgener Plan

Mit 18 Jahren arbeitete ich einen Monat lang in einem Kibbuz. Dort lernte ich einen Christen namens Terry kennen, den ich spöttisch „Johannes den Täufer“ nannte, was er gar nicht mochte. In weiser Voraussicht hatte Gott mich mit einem Juden, der an Jesus als den Messias glaubte, in ein Zimmer gesteckt, der mir jedoch nie von seinem Glauben erzählte. Gott sollte ihn erst später gebrauchen.

Nach einigen Monaten in England kehrte ich nach Israel zurück, um in einem anderen Kibbuz zu leben. Dort traf ich eine junge Frau, die ich aus Manchester kannte. Sie warnte mich vor einem Christen namens Charley, der auch im Kibbuz lebte: „Sei vorsichtig, vielleicht will er dich bekehren.“ Ich antwortete: „Nein, mich bestimmt nicht, ich habe kein Interesse.“ Gott hatte allerdings andere Pläne. Es zeigte sich, dass mein Zimmerkollege fürchterlich schnarchte. Er war bereit auszuziehen, wenn ich jemanden finden würde, der mit ihm tauschte. Während ich so nach Freiwilligen suchte, kam mein Zimmerkollege aus dem ersten Kibbuz zu Besuch. Als ich herausfand, dass er an Jesus glaubte, stellte ich ihn Charley vor. Gott gebrauchte diese Bekanntschaft dazu, dass Charley schließlich in mein Zimmer zog.

 

Spricht David vom Messias?

Wir begannen, zusammen über Prophetien und die Bibel zu diskutieren. Charley erzählte mir nichts von Jesus, bis wir zu einem Kapitel kamen: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? (...) sie haben meine Hände und Füße durchgraben.“ Als ich diese Verse hörte, sagte ich ihm: „Ich bin Jude, ich will nichts von Jesus hören.“ Ich hatte einen richtigen Schock, als ich herausfand, dass diese Worte nicht im Neuen Testament standen, sondern von David 1000 Jahre vor Jesus geschrieben worden waren (vgl. Ps. 22). Diese und andere Prophetien wie Sacharja 12,10, Jesaja 53 und Jesaja 7,14 brachten mich dazu zu glauben, dass Jesus der Messias ist.

Ich war so aufgeregt über meine Entdeckungen, dass ich in meiner Ausgelassenheit jedem auf der Straße davon erzählte. Ich ging auch zu einem Rabbi in Kfar Habad, um mit ihm über Daniel 9,24+27 zu diskutieren. Dort steht, dass der Messias gekommen und gestorben sein muss, bevor der Zweite Tempel zerstört wird. Dieser Rabbi sagte mir, dass König Agrippa diese Prophetie erfüllt habe. Seine Antworten aus einem Kommentar waren so absurd, dass sie mich sogar noch mehr davon überzeugten, dass Jesus der Messias war. Dennoch glaubte ich zu jener Zeit noch nicht an ihn. Ich wusste einfach einiges über ihn.

 

Wie David

Ein anderer Gläubiger im Kibbuz namens James nahm mich häufig zu christlichen Treffen in Haifa mit. Eines Tages fragte er mich: „Was glaubst du, wer Jesus ist?“ Ich antwortete mit Nachdruck: „Gottes Sohn, der Messias Israels!“ An diesem Tag, dem 24. Dezember 1982, mit 18 Jahren, fand ich Frieden mit Gott. Ich wurde von Neuem geboren. Ich bereute meine Sünden und vertraute mich Christus als meinem Retter an. Nun kann ich wie David sagen: „Ich werde bleiben im Hause des HERRN immerdar“ (Ps. 23,6).