![]() |
|
|
|
|
|
|
|||||||||||
Zur Homepage des House of Light (Englisch) zurück zur Übersicht
House of Light E-Mail: holight@netvision.net.il |
|
|
|
Im Gefängnis beschenkt Von Anis Barhoum Bei unseren Weihnachtseinsätzen kamen im ersten Gefängnis vier Häftlinge zu unserem Treffen. An den folgenden Tagen ließen sich mehr einladen. Es war eine Freude mitzuerleben, wie Gefängnisinsassen, die in den vergangenen Jahren an den Treffen eher distanziert teilgenommen hatten, nun verstanden, dass sie einen Retter brauchten. Wir waren sehr gerührt, als ein 65-Jähriger, der vor drei Jahren wegen einer Kleinigkeit zwei junge Männer umgebracht hatte, nun zum ersten Mal seine Schuld eingestand, zu Gott umkehrte und Jesus sein Leben anvertraute. Gott hatte anscheinend schon vor unserem Treffen an ihm gewirkt, da er uns mit Getränken und Süßigkeiten als seine Gäste willkommen hieß. Wir loben Gott für sein Wirken!
Bibelkommentar statt Pistole Von Anis Barhoum Wir haben schon vielen Gefängnisinsassen von Jesus erzählt. Bei einigen hatten wir den Eindruck, dass ihre Ohren verstopft sind. Bei A. erlebten wir, dass man sich da täuschen kann. Er hatte nur an einem Treffen teilgenommen und gehörte zu einer Gruppe von eher gefährlichen Kriminellen mit nominell christlichem Hintergrund, die Blut an den Händen hatten. Es sah nicht so aus, als würde er auch nur ein Wort von dem, was gesprochen und gesungen wurde, aufnehmen. Doch der Heiland sah etwas anderes! Bei jenem Weihnachtsbesuch nahm A. eine Bibel mit und las, wie wir später erfuhren, darin. Der Inhalt interessierte ihn so sehr, dass er einen Freund bat, ihm einen Bibelkommentar zu besorgen. Der Freund reagierte erstaunt: „Alles hätte ich mir vorstellen können: ein Messer, eine Pistole – aber nie im Leben so etwas!“ Kurz darauf bekam A. das gewünschte Buch. Der Tag seiner Gerichtsverhandlung kam – und endete mit einem Wunder. Der Hauptzeuge wurde wegen eines Nervenzusammenbruchs in eine psychiatrische Klinik eingewiesen und konnte nicht aussagen. So wurde A. zu drei Jahren Haft verurteilt anstatt zu 14 Jahren, wie sein Anwalt erwartet hatte. Danach rief er mich an und bat um einen Besuch. Ich kam, und wir lasen gemeinsam Psalm 91, besonders die Verse 11 bis 16. Danach erzählte mir A. seine Geschichte und bat mich, dafür zu beten, dass seine Gefühle zurückkehren. Er hatte schon vor langer Zeit jegliche Empfindsamkeit verloren. Ich sagte zu ihm: „Gott ist ein Gott, der heilen kann und einen Neuanfang möglich macht.“ |