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House of Light Shefar'am, Israel           

  • Das House of Light (Haus des Lichts) ist eine arabisch-christliche Sozialhilfe-Organisation, die von Anis und Nawal Barhoum gegründet wurde. Sie vertreten die Überzeugung, dass Jesus Christus, Gottes Sohn, durch die Kraft des Heiligen Geistes die Lösung für alle Probleme und Bedürfnisse bietet.
  • Das House of Light gibt allen, die um Hilfe bitten, das Evangelium weiter, unabhängig von ihrem Hintergrund.
  • Die Arbeit im House of Light begann 1984 im Haus der Familie Barhoum mit einem “Gute-Nachricht-Club” für Kinder, der von der Kinder-Evangelisationsbewegung durchgeführt wurde.
House of Light
Anis_January2006_klein
  • Das House of Light wurde zum Zentrum für Evangelisation und Seelsorge, weil Gott immer wieder Leute, oft Eltern von Kindern, die in den Gute-Nachricht-Club kamen, zu uns schickte, die Hilfe suchten.
  • Anis und Nawal Barhoum beraten zerrüttete Familien, junge Frauen mit Problemen sowie Abhängige, die aus den Drogen aussteigen wollen. Es gibt wöchentliche Präventionsprogramme für Frauen und Kinder.
  • Das House of Light ist Gastgeber für eine King’s Kids-Gruppe. Diese Arbeit lehrt Kindern und Jugendlichen, ihren Glauben durch freiwillige Arbeit und darstellende Kunst weiterzugeben. Sie legt auch Wert darauf, christliche Araber und messianische Juden als Einheit in Christus zusammenzubringen.
    Jedes Jahr finden im Sommer spezielle King’s Kids-Camps statt.
  • Neben Einzelgesprächen, Bibelstunden und Seelsorgegesprächen treffen sich King’s Kids und Gute-Nachricht-Club jede Woche im House of Light.
  • Gott hat sogar die Gefängnistüren für Anis und Nawal Barhoum geöffnet. Sie dürfen Gefängnisinsassen mit christlichem Hintergrund besuchen. Auch ihnen verkündigen sie die Gute Nachricht, um sie zu echter Umkehr und Vergebung durch den einen Messias zu führen. Zu Weihnachten und Ostern nehmen Barhoums jeweils eine ganze Gruppe von Gläubigen mit in die Gefängnisse, um durch Lehre, Lobpreis und persönliche Gespräche mit den Insassen in Kontakt zu kommen.
    Das House of Light kümmert sich auch um die Familien der Gefangenen.
  • Das House of Light ist auch um Kontakte zwischen christlichen Arabern und messianischen Juden bemüht. Anis und Nawal Barhoum nehmen an monatlichen Gebetstreffen von jüdischen und arabischen Leitern teil. Sie sehen es als ihre Verantwortung und Vision, den Leib Christi zu stärken, von dem Jesus selbst sagte, dass die trennende Mauer zwischen Juden und Nichtjuden eingerissen sei.
  • Menschen, die sie begleiten, versorgen Barhoums in Notfällen auch mit Essen und Kleidern.
  • Gott hat dem House of Light gute Kontakte zu christlichen Psychologen und Sozialarbeitern geschenkt, die ihre Fähigkeiten im House of Light einsetzen.

 

House of Light
P.O. Box 40
Shefa-Amer 20200
Israel
Fax: ++972-4-9865943

E-Mail: holight@netvision.net.il

 

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Theateraufführung der King’s Kids „Set me free“                                 Fotos von den Sommereinsätzen

(Mach mich frei) King's Kids03

http://youtu.be/7XeElMLeodI

 

 

Anis und Nawal Barhoum von der Gefängnisarbeit House of Light

http://www.youtube.com/watch?v=86TVYaIo-9I

 

Rajaa’ von den King’s Kids Israel

http://www.youtube.com/watch?v=RwX2mOtY1co

 

Im Gefängnis beschenkt

Von Anis Barhoum

Bei unseren Weihnachtseinsätzen kamen im ersten Gefängnis vier Häftlinge zu unserem Treffen. An den folgenden Tagen ließen sich mehr einladen. Es war eine Freude mitzuerleben, wie Gefängnisinsassen, die in den vergangenen Jahren an den Treffen eher distanziert teilgenommen hatten, nun verstanden, dass sie einen Retter brauchten. Wir waren sehr gerührt, als ein 65-Jähriger, der vor drei Jahren wegen einer Kleinigkeit zwei junge Männer umgebracht hatte, nun zum ersten Mal seine Schuld eingestand, zu Gott umkehrte und Jesus sein Leben anvertraute. Gott hatte anscheinend schon vor unserem Treffen an ihm gewirkt, da er uns mit Getränken und Süßigkeiten als seine Gäste willkommen hieß. Wir loben Gott für sein Wirken!

 

Bibelkommentar statt Pistole

Von Anis Barhoum

Wir haben schon vielen Gefängnisinsassen von Jesus erzählt. Bei einigen hatten wir den Eindruck, dass ihre Ohren verstopft sind. Bei A. erlebten wir, dass man sich da täuschen kann. Er hatte nur an einem Treffen teilgenommen und gehörte zu einer Gruppe von eher gefährlichen Kriminellen mit nominell christlichem Hintergrund, die Blut an den Händen hatten. Es sah nicht so aus, als würde er auch nur ein Wort von dem, was gesprochen und gesungen wurde, aufnehmen. Doch der Heiland sah etwas anderes! Bei jenem Weihnachtsbesuch nahm A. eine Bibel mit und las, wie wir später erfuhren, darin. Der Inhalt interessierte ihn so sehr, dass er einen Freund bat, ihm einen Bibelkommentar zu besorgen. Der Freund reagierte erstaunt: „Alles hätte ich mir vorstellen können: ein Messer, eine Pistole – aber nie im Leben so etwas!“ Kurz darauf bekam A. das gewünschte Buch. Der Tag seiner Gerichtsverhandlung kam – und endete mit einem Wunder. Der Hauptzeuge wurde wegen eines Nervenzusammenbruchs in eine psychiatrische Klinik eingewiesen und konnte nicht aussagen. So wurde A. zu drei Jahren Haft verurteilt anstatt zu 14 Jahren, wie sein Anwalt erwartet hatte. Danach rief er mich an und bat um einen Besuch. Ich kam, und wir lasen gemeinsam Psalm 91, besonders die Verse 11 bis 16. Danach erzählte mir A. seine Geschichte und bat mich, dafür zu beten, dass seine Gefühle zurückkehren. Er hatte schon vor langer Zeit jegliche Empfindsamkeit verloren. Ich sagte zu ihm: „Gott ist ein Gott, der heilen kann und einen Neuanfang möglich macht.“