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Die Wurzeln der amzi

 

Am 7. September 1968 wurde auf Initiative von Konrad Meyer und unter der Leitung von Edgar Schmid, dem damaligen Direktor der Pilgermission St. Chrischona, die Arbeitsgemeinschaft für das messianische Zeugnis an Israel (amzi) gegründet.

Edgar Schmid eröffnete die Gründungsversammlung unter anderem mit den Worten: „Wir haben einen geistlichen Auftrag an Israel zu erfüllen im Blick auf die Wiederkunft Jesu Christi. Zwischen der Pilgermission und Palästina bestanden schon früher Beziehungen.“ Die amzi führt den Auftrag weiter, den die Pioniere von Chrischona vor 160 Jahren in Jerusalem begonnen haben.

 

Literaturarbeit

Der Schwerpunkt der amzi war von Anfang an die Unterstützung messianischer Juden und arabischer Christen. So wurden ab Oktober 1968 Übersetzer für Schriften finanziert, die im „Dolphin“ Verlag erschienen. Später baute der messianische Verleger Victor Smadja mit Hilfe der amzi die Druckerei „Yanetz“ auf. Ziel war es, gute evangelistische Literatur in Hebräisch und anderen Sprachen zu drucken und zur Verfügung zu stellen.

 

Konferenzarbeit

In Haifa entstand Ende der 1970er Jahre das Konferenz- und Schulungszentrum Beth Jedidja. Während der Bauzeit von 1978 bis 1980 und anschließend bis 1986 leisteten Johannes und Esther Meyer als Hauseltern einen aufopfernden Dienst. Gleichzeitig baute sein Bruder Konrad Meyer mit seiner Frau Elsbeth mit ganzer Kraft den Freundeskreis in Deutschland und der Schweiz auf. Die ersten zehn Jahre wurde das Haus vom israelischen Verein Keren Ahvah Meshihit (K.A.M.) betrieben, der von der amzi unterstützt wurde.

1985 wurde in Deutschland der Verein amzi gegründet.

 

Aufbau von Partnerschaften

Unter der Leitung von Konrad Meyers Sohn Andreas weitete sich die Arbeit von 1991 bis 2001 auf verschiedene Partner aus. In Deutschland begann die Arbeit unter den russischen Rückwanderern mit Jörg Kraft und Mischa und Tamara Braker. Von 1991 bis 2002 wurde das Haus Beth Jedidja von einem übergemeindlichen Komitee geleitet und für Konferenzen und Gemeindefreizeiten rege genutzt. Heute liegt die Verantwortung für das Beth Jedidja bei der Karmel-Gemeinde in Haifa.

 

Internationale Kontakte

In den vergangenen sieben Jahren hat die amzi die Kontakte zu den messianischen und arabisch-christlichen Werken stark ausgeweitet. Heute informiert die amzi mit einer deutschsprachigen Zeitschrift und einer Gebets-E-Mail, die in Deutsch, Englisch, Französisch, Italienisch, Russisch, Ungarisch und Japanisch erscheint. Dadurch sollen Menschen ermutigt und zur Fürbitte motiviert werden. Die Arbeit wird zu 100 Prozent von Spenden des eigenen Freundeskreises getragen.

 

 

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