In manchen Gemeinden gehört er zur Tradition, in anderen ist er gänzlich unbekannt: der Israelsonntag. In diesem Jahr fällt er auf den 16. August (10. Sonntag nach Trinitatis). Martin Luther setzte diesen Tag ein, um sich mit dem jüdischen Volk solidarisch zu erklären, weiter
Perikopenreihe I
Was Jesus über Jerusalem denkt
(Lukas 19, 41–48) Von Hanspeter Obrist
Eines herrlichen Tages in Israel: Jesus reitet auf einem Esel Richtung Jerusalem. Die Volksmenge jubelt ihm zu und heißt ihn willkommen als König, der im Namen Gottes kommt. Schon der Prophet Sacharja hatte verheißen: „Aber du, Tochter Zion, freue dich sehr, und du, Tochter Jerusalem, jauchze! Siehe, dein König kommt zu dir, ein Gerechter und ein Helfer, arm, und reitet auf einem Esel, auf einem jungen Füllen der Eselin“ (Sach. 9,9).
Der Gott Israels bringt dem Aramäer Naaman Heilung – und der ganzen Welt Heil
(2. Könige 5,1-19 ) Von Jurek Schulz
Am Israelsonntag stellen sich vielleicht manche Christen die Frage: Was haben wir denn mit Israel zu tun? Die Geschichte von Naaman kann uns hierauf möglicherweise Antwort geben.
Bei seinen Nachforschungen erlebte ein israelischer Journalist die messianischen Juden als „netten Haufen“ – ein Kompliment?
Larry Derfner, ein Journalist, hatte sich in mehreren messianischen Gemeinden umgesehen und mit messianischen Gläubigen gesprochen. Er wollte sich selbst ein Bild machen von der messianischen Gemeinschaft, die weiter
Am vergangenen Sonntag demonstrierten Hunderte vom Drusen vor dem Büro des Ministerpräsidenten in Jerusalem. Bei Zusammenstößen mit der Polizei wurden sieben Polizisten und zwei Demonstranten leicht verletzt. Der Protest richtete sich gegen die angebliche Diskriminierung dieser Bevölkerungsgruppen durch die ungleiche Verteilung der Staatsgelder an die verschiedenen Ortschaften. Die Demonstranten forderten, dass der israelische Staat der drusischen Gemeinschaft die Schulden erlässt, außerdem die Schaffung von Arbeitsplätzen. „Im Krieg sind Juden und Drusen gleich, jedoch im Haushalt sind zehn Drusenkinder einem jüdischen Kind gleich“, stand auf einem Plakat.
Hamud Jabar, der Anführer der Drusen in Nordisrael, warnte davor, dass es zu einer drusischen Intifada kommen könnte, wenn diese Forderungen nicht erfüllt würden.